Praxis-Standards


Bei endoskopischen Untersuchungen ist Hygiene außerordentlich wichtig. Die Hygienestandards erfordern sowohl eine entsprechende technische Ausstattung als auch eine entsprechende Schulung der Mitarbeiter.

Um die Zulassung zur ambulanten Sonographie und Endoskopie zu erhalten, muß gegenüber der kassenärztlichen Vereinigung regelmässig nachgewiesen werden, dass eine bestimmte Anzahl an Untersuchungen tatsächlich durchgeführt werden. Außerdem werden hohe Anforderungen an die Hygienestandards der Praxis gestellt - die auch halbjährlich in entsprechenden Hygiene-Tests sorgfältig geprüft werden. Dabei gab es in unserer Praxis in den letzten Jahren keinerlei Beanstandungen. Im Herbst 2012 wurde nun eine komplett neue Endoskopie-Waschanlage installiert, die diese Ergebnisse auch in Zukunft weiter gewährleisten wird.




Die Qualifikation eines Gastroenterologen in Deutschland ist klar definiert. Gefordert wird, neben abgeschlossenen Medizinstudium, eine Facharztweiterbildung zum Internisten und eine anschließende Spezialisierung zum Gastroenterologen, jeweils mit Prüfung. Darin enthalten ist die Erlernung der Sonographie und der Endoskopie des Verdauungstrakts. Bei einer gastroenterologischen Praxis wie der unseren stellen beide Untersuchungsverfahren die Hauptschwerpunkte dar.

In Bayern erfolgt darüber hinaus in jährlichen Abständen eine Überprüfung der Untersucher-Qualität bei Darmspiegelungen. Dabei müssen einem Experte-Gremium zufällig ausgewählte Stichproben an Befunden einschließlich Bild-Dokumentation und feingeweblicher Untersuchung vorgelegt werden. Seit Einführung der Prüfung gab es in unserer Praxis bisher keine Beanstandungen.

Für die Durchführung einer Endoskopie mit Betäubung gibt es mittlerweile anerkannte Leitlinien (siehe unter www.dgvs.de). Diese sind maßgeblich für Narkosen in unserer Praxis. Zudem werden regelmäßig Mitarbeiter auf der Basis dieser Leitlinien bei zertifizierten Kursen geschult. Unseren Patienten können wir so ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort bieten.